Busproblem in Brandoberndorf
22. Dezember 2010
Alternativen sollen geprüft werden
Im Rahmen einer Ortsbegehung mit dem heimischen CDU-Landtagsabgeordneten Hans-Jürgen Irmer hatten die Waldsolmser Christdemokraten vor einigen Wochen auf die Probleme aufmerksam gemacht, die im Zuge der Anbindung des Brandoberndorfer Bahnhofs an die Taunusbahn entstanden sind. So müssen die Busse durch eine enge Einbahnstraße, was nicht nur für die Anwohner problematisch ist, sondern auch für die Verkehrssicherheit der Schulkinder, die dieses Teilstück ohne Bürgersteig auch nutzen.
Irmer hatte daraufhin vorgeschlagen, einen gemeinsamen Ortstermin mit VLD-Chef Dieter Mohn durchzuführen. Vor wenigen Tagen fand dieser unter Beteiligung von Bürgermeister Bernd Heine (SPD), CDU-Chef Christoph Ott, Fraktionsvorsitzendem Edwin Buer und den Gemeindevorstandsmitgliedern Hans-Georg Stahl und Walter Busch, auf dessen Initiative vor allen Dingen das Thema erörtert wurde, statt.
Ergebnisoffen soll geprüft werden, ob eine verbesserte Anbindung gegenüber dem Einkaufsmarkt möglich ist, indem ein kleiner Teil der im hinteren Bereich gelegenen Park-and-Ride-Parkplätze geopfert wird. Im Gegenzug wäre zu prüfen, ob einige Parkplätze auf dem großen Bereich des Einkaufszentrums für Pendler reserviert werden können. Insgesamt, so die Waldsolmser Politiker, sei die Zahl der Pendlerparkplätze absolut ausreichend.
Die Variante 2 würde den jetzigen Pendlerparkplatz belassen und eine Buswende im hinteren Bereich des alten Bahnhofs vorsehen. Dieses Gelände befindet sich derzeit noch im Eigentum der Bundesbahn. Daher sollen Gespräche geführt werden, inwieweit diese bereit ist, diese nicht mehr benötigte Fläche abzugeben.